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ACADEMY

MUSIK PLAYLISTS

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Academy: Musik Playlisten

Kurzinfo:

ÔÇő

Kategorie:      Marketing

Genre:          Alle

Zweck:          Fangewinnung, Einkommen, Organische Reichweite

Art:               Playlist Platzierungen (User, Algrorithmus oder redaktionell)

Kosten:          0€ - ? 
Aufwand:      gering 

Lohnenswert:  Teilweise

Zeitpunkt:      Vor & nach Release

ÔÇő

Synonyme:      Musik Playlisten / Song Playlists / DJ Playlist / Wiedergabeliste

  

ÔÇő

Offizielle Diffl. Playlist

EDM LOVE

Playlist by DIFFL.

1  Your Song

2                            

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Was ist eine Musik Playlist und wo finde ich sie?

Was ist eine Playlist und welche Anbieter haben welche?

Bei Playlisten handelt es sich definitionsgemäß schlichtweg um Wiedergabelisten von Musikstücken oder Videos. Der Begriff wurde aus dem Englischen in zahlreichen Ländern international übernommen und umfasst somit jegliche Verwendungszwecke, in denen Audiodateien & Videos zu Listen zusammengestellt werden.

 

Dabei spielt die Abspielreihenfolge eine große Rolle beim Hör- & Seherlebnis.

Zu den Anwendungsbereichen gehören etwa Radioprogramme, TV Rotationen, Abrechnungsgrundlage für Musikverwertungsgesellschaften, DJ Gigs & vor allem die für jedem bekannten Streamingdienste.

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Playlists können nach der Erstellung in drei Hauptkategorien eingeteilt werden:

von Nutzern geschaffen, von Redaktionen erstellt oder durch künstliche Intelligenz bzw. Algorithmen kreiert. Letztere finden immer größere Verbreitung, da sie nicht nur virale Songs identifizieren können, sondern auch erkennen, was der Hörer gerne hört und entsprechende Musik anbieten um das Nutzererlebnis zu verbessern.

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Was bringt sie mir?

Was bringt mir eine Playlist?

Playlisten sind für Artisten im Grunde nützlich, da sie die Chance bieten von neuen Fans entdeckt zu werden, Vergütungen einzubringen & die Präsenz im Zielmarkt zu verbessern. Viele & wertige Playlist--Platzierungen pushen außerdem Algorithmen und organische Reichweite. Einige Wiedergabelisten können ein großes Publikum erreichen, zu teils mehrere Millionen Hörer monatlich.

 

Gerade deswegen werden sie leider zu oft von Artisten glorifiziert und als die wichtigste Marketingmethode angesehen. Umso mehr Verwirrung entsteht, wenn trotz Playlist-Placement der Effekt (Hörer, Streams, Fans) nur von kurzer Dauer ist oder sogar ganz ausbleibt. Hierfür gibt es drei elementare Gründe:

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1. Die allermeisten Playlisten, die Placements verkaufen (Payola, meist sogar verboten), sind Fake. Bei genauerem Hinsehen fällt dies spätestens auf, wenn die Songstatistiken berachtet werden und die Missverhältnisse zwischen Streams, Fans, Songspeicherungen und User-Playlists klar werden.

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2. Die Plätze auf großen redaktionellen Playlisten (meist vom Streaminganbieter selbst) sind rar und hart umkämpft. Jede Woche werden tausende neue Songs veröffentlicht, mehrere Milliarden Songs existieren bereits. Wie viel Glück, Durchhaltevermögen & Können hierfür nötig ist, kann man sich leider denken.

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3. Sich mit Songs für kleinere User-Playlists bewerben, steht in keinem Verhältnis von Nutzen und Aufwand.

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Wie komme ich rein? Welche Alternativen habe ich?

Wie komme ich rein? Welche Alternativen gibt es?

Statt viel Geld und Zeit in wenig Output zu stecken, sollten Artisten sich vor Playlist Marketing primär um Direktmarketing mit zielgruppenorienten Werbeanzeigen kümmern (etwa über Spotify Ads, Facebook, Instagram, etc.). Diese Anzeigen bringen nachhaltig echte Streams, Songspeicherungen, User-Playlists, Fans & können stetig optimiert und skaliert werden. Oftmals ist Direktmarketing sogar günstiger als Fake-Angebote.

Wenn Leute eure Musik hören, wird sie automatisch in User Playlists auftauchen. Und wer weiß, vielleicht auch mal in einer der großen redaktionellen?

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Entscheidet ihr euch trotzdem für Playlist Marketing, stehen euch Folgende Möglichkeiten offen:

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1. Für redaktionelle Playlists bewerben. Bei einigen Plattformen oder Streaminganbietern (z.B. Spotify) könnt ihr euch aktiv für ein redaktionelles Playlist-Placement bewerben. Hier ist auf Seriosität zu achten, seriöse Redaktionen lassen euch für diese Bewerbung niemals bezahlen.

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2. Playlister gegen Geld bemustern. Hier zahlst du nicht direkt für Playlistplatzierungen, sondern lediglich für die Bemusterung. Der Playlister hört sich deinen Song an, schreibt eventuell ein Feedback und kann frei entscheiden, ob und wie lange er deinen Song zu einer Playlist hinzufügt. Hier gibt es seriöse, aber auch unseriöse Anbieter. Ein Blick lohnt sich auf SubmitHub oder Groover

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3. Sich direkt für User-Playlists bewerben. Dies kann auf vielen Wegen geschehen, über E-Mails, Freunde, Social Media oder über entsprechende kostenlose Plattformen wie z.B. DailyPlaylists.